Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie

Derzeit versuchen wir, Informationen zur aktuellen Corona-Pandemie sowie damit zusammenhängenden Sachverhalten auf unserer Homepage ständig aktuell zu halten.
Diese sind nach bestem Wissen und Gewissen verifiziert und entspringen keinen Gerüchten.

Sie finden auf den Web-Sites der Landestierärztekammer Rheinland-Pfalz und der Bundestierärztekammer sowie auf den Web-Sites anderer Tierärztekammern (z.B. Niedersachsen, Hessen, Nordrhein etc….) unter anderem:

- Allgemeine Hinweise zur aktuellen Epidemiesituation
- Eine kurze Zusammenfassung zu Kurzarbeit und Entschädigungen nach IfSG

Neben den allgemeinen Vorsichtmaßnahmen, die das Robert-Koch-Institut grundsätzlich empfiehlt, ist es praxenindividuell sicherlich schwer, einerseits den Betrieb in möglichst normalem Umfang aufrecht zu erhalten und andererseits dafür zu sorgen, dass weder Sie selbst noch die Kollegen und/oder Mitarbeiter einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt werden.

Mit Blick auf mögliche Risiken möchten wir Ihnen gern die ein oder andere Idee an die Hand geben, die natürlich nur umsetzbar wäre, wenn das spezifische Umfeld dies zuließe:

•    Desinfizieren Sie quasi alles, bevor es Ihnen, Kollegen und/oder Mitarbeitern übergeben wird.

•    Planen Sie großzügig Behandlungszeiten ein, um Kontakte zwischen Tierhaltern während anfallender Wartezeiten in oder außerhalb der Praxis zu vermeiden.

•    Soweit möglich, versuchen Sie durch telefonische Beratung (Abrechnung nach GOT-Gebührenposition 10) vorab Sachverhalte dahingehend abzuklären, ob ein Praxenbesuch dringend notwendig ist.

•    Führen Sie nur noch eine reine Terminsprechstunde, möglichst mit Entgegennahme/Übergabe des Tieres am Eingang (ohne Zutritt für Tierbesitzer in die Praxis) durch. Falls Sie die erbrachten Leistungen sofort bezahlen lassen, überprüfen Sie Möglichkeiten eines entsprechenden Zugriffs auf ein EC-Kartenterminals in Türnähe.

•    Organisieren Sie den Praxenbetrieb ebenfalls mit stetigem Blick auf vermeidbare, direkte Humankontakte.

•    Wenn personell möglich, richten Sie nichtüberlappende Schichtdienste mit intensiver Desinfektion aller Kontaktflächen zwischen diesen ein.

•    Hat Ihre Praxis eine entsprechend personelle Größe, dann nutzen Sie stets dieselbe TA-TFA-Konstellation beim Arbeiten.

•    Trennen Sie strikt zwischen den Tätigkeiten von Tierärzten und TFA bei zum Beispiel externer Betreuung von Nutztierbeständen - übergeben/übernehmen Sie desinfizierte/s Proben/Material außerhalb der Praxis auf neutralem Gelände ohne Humankontakte.

•    Statt Hausbesuchen - bitten Sie regionale Tierschutzvereine und/oder sich aktuell bildende freiwillige Helfergruppen, Tiere ohne Kontakt zu den Besitzern bei diesen abzuholen (z. B. vor der Wohnungstür), bei Ihnen in der Praxis vorbei- und auch wieder zurückzubringen.
-> dadurch soll ein Kontakt zu allen Risikogruppen vermieden und trotzdem eine tierärztliche Betreuung gesichert werden

•    Sollte sich der Verdacht einer Infektion von Kollegen/Mitarbeitern ergeben, fertigen Sie tabellarische Übersichten direkter Humankontakte in der Vergangenheit an, um gegenüber anfragenden Behörden entsprechende Sachverhalte nachweisen zu können. Möglicherweise kann dadurch eventuellen Quarantäneanordnungen entgangen werden.